Die Ritmo Jazz Group entstand 2004 aus einer langjährigen Experimentierphase einer Perkussions-Jamsession-Gruppe, bei der viele Musiker beteiligt waren. Die Symbiose der strukturierten afrocubanischen Rhythmik mit der offenen Rhythmik und den freien Linien des Jazz war am Anfang sehr schwierig, wurde jedoch mit den gewonnenen Erfahrungen immer besser und durchbrach bald die puristischen Grenzen von Salsa, Jazz, und mit dem Einsatz der Djembe und der Talking Drum auch die des konventionellen Latin-Jazz. Dennoch waren bei den Auftritten die Zuschauer immer begeistert, besonders wenn die vier oder manchmal fünf Perkussionisten mit dem afrikanischen Groove so richtig loslegten. Die Besonderheit ist, dass durch die Vielzahl der Perkussionisten mit ihren unterschiedlichen Traditionen der Rhythmus immer lebendig und im Bewusstsein bleibt und dass die Jazz-Improvisatoren die Rhythmik nicht nur als komplexes Metronom empfinden, sondern kommunikativ auf sie eingehen. Seit 2012 wirkt noch die cubanische Sängerin Raymaluz mit. Die Experimente gehen weiter und Hans Deyssenroth, der Leiter der Gruppe, lässt alle Türen offen

Das Repertoire ist eine eigene Mischung von Jazz-, Salsa- oder Latin-Jazz Standards und von afrikanischen Liedern und Eigenkompositionen. Ein paar Konzertaufnahmen sind in YouTube dokumentiert und weitere Beispiele auf dieser Webseite.

1998 prägte Julio César Pinillos, ein Musiker aus Cuba, die Spielweise der Session-Gruppe. In jener Zeit enstanden auch mit dem von Hans Deyssenroth entwickelten Programm midiVAR Computer unterstützte Aufnahmen, woran sich auch Juerg Scherrer an den Congas beteiligte. Siehe: Allgorythm .

Die Ritmo Jazz Group kombiniert
afrikanische und latin-Rhythmen mit Jazz
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